AGB
Hier finden Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für die Pflegefachpraxis 'Der Rheuma Freiraum'. Diese AGB enthalten wichtige Informationen über unsere Dienstleistungen, die Behandlung von Menschen mit rheumatischen Erkrankungen sowie die Rechte und Pflichten der Patienten und der Einrichtung. Es ist entscheidend, dass unsere Patienten über die Bedingungen der Behandlung, die Terminabsagen, die Zahlungsmodalitäten und die Datenschutzrichtlinien informiert sind. Um rechtliche Sicherheit zu gewährleisten und Missverständnisse zu vermeiden, empfehlen wir, dass die AGB vor Inanspruchnahme unserer Leistungen sorgfältig durchgelesen werden.
Sonja Tautscher/Der Rheuma Freiraum – Pflegefachliche Begleitung & Beratung
Inhaberin: DGKP Sonja Tautscher
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
-
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Dienstleistungen, Beratungen, Schulungen und Begleitprogramme, die von DGKP Sonja Tautscher (im Folgenden „Anbieterin“) gegenüber ihren Klientinnen (im Folgenden „Klientin“) erbracht werden.
-
Vertragspartnerin ist:
DGKP Sonja Tautscher
Feldkirchenstraße 36d
8401 Kalsdorf
E-Mail: kontakt@rheuma-freiraum.at
Tel.: +43 660/5679502
(3) Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB. Abweichende Bedingungen der Klientin werden nicht anerkannt, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
(1) Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Leistungen der Pflegeberatung, Anleitung, Schulung und Gesundheitsförderung gemäß § 14 GuKG (Gesundheits- und Krankenpflegegesetz) im Rahmen von Einzelberatungen oder definierten Begleitprogrammen.
(2) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung des gebuchten Angebots oder der individuellen Betreuungsvereinbarung.
(3) Die Dienstleistungen der Anbieterin werden je nach Vereinbarung online (via Videokonferenz/Messenger) oder vor Ort erbracht.
§ 3 Kompetenzabgrenzung und Eigenverantwortung
(1) Die pflegefachliche Begleitung stellt eine reine Beratungs-, Schulungs- und Unterstützungstätigkeit zur Förderung des Selbstmanagements dar. Die Anbieterin übernimmt keine laufende, tägliche Pflege oder medizinische Behandlung.
(2) Die Beratung ersetzt ausdrücklich nicht die ärztliche Diagnostik oder Therapie durch Rheumatologen, Fachärzte oder Allgemeinmediziner. Die Klientin bleibt vollumfänglich für ihre medizinische Versorgung selbst verantwortlich.
(3) Die praktische Umsetzung der besprochenen Maßnahmen, Techniken oder pflegerischen Anwendungen (z. B. Wickel) im Alltag erfolgt durch die Klientin in eigener Verantwortung.
(4) Mit der Anmeldung und Unterschrift erklärt die Klientin das sie die pflegefachliche Beratung freiwillig und auf eigene Verantwortung beauftragt und durchführt. Sie verpflichtet sich, alle Angaben in der Anmeldung wahrheitsgemäß zu machen.
§ 4 Vertragsschluss und Laufzeit
(1) Die Buchung von Leistungen kann schriftlich, per E-Mail oder über ein Online-Buchungstool auf der Website erfolgen. Der Vertrag kommt durch die schriftliche Bestätigung der Anbieterin oder durch Unterzeichnung der Betreuungsvereinbarung zustande.
(2) Bei der Buchung von flexiblen Einzelberatungen läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien jederzeit ordentlich gekündigt werden. Bereits vereinbarte Termine sind gemäß § 6 abzusagen.
(3) Bei der Buchung von fest blockierten Begleitprogrammen (z. B. 3-monatiges Intensivprogramm) gilt eine feste Laufzeit. Eine ordentliche Kündigung während dieser Laufzeit ist ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt (siehe § 5).
§ 5 Zahlungsbedingungen, Mahnung und Verzug
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung vereinbarten Tarife und Honorare. Die Rechnungslegung erfolgt nach Durchführung der Einzelberatung bzw. nach Buchung eines Pauschalprogramms. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.
(2) Die Leistungen werden im Rahmen der freiberuflichen Tätigkeit als Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege erbracht und sind gemäß § 6 Abs. 1 Z 19 UStG von der Umsatzsteuer befreit.
(3) Gerät die Klientin mit der Zahlung in Verzug, wird sie schriftlich (per E-Mail) gemahnt und zur Zahlung binnen einer Nachfrist von 7 Tagen aufgefordert. Für die Mahnung können pauschale Mahnspesen in Höhe von € 5,- verrechnet werden.
(4) Nach fruchtlosem Verstreichen dieser Frist ist die Anbieterin berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu verrechnen und die Durchführung weiterer Beratungstermine bis zum vollständigen Ausgleich des offenen Betrags auszusetzen. Bei dauerhaftem Zahlungsverzug behält sich die Anbieterin das Recht vor, den Vertrag aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung zu kündigen.
§ 6 Absagen und Ausfallhonorar
(1) Vereinbarte Beratungstermine (online oder vor Ort) müssen von der Klientin im Falle einer Verhinderung bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin per E-Mail oder über den vereinbarten Messenger abgesagt werden.
(2) Bei einer verspäteten Absage oder bei unentschuldigtem Nichterscheinen verfällt der Anspruch auf den Termin. Das Honorar für diesen Termin ist in voller Höhe fällig; eine Rückerstattung oder Nachholung ist ausgeschlossen.
(3) Sollte die Anbieterin einen Termin aus wichtigem Grund (z. B. akute Erkrankung) absagen müssen, wird der Termin zeitnah und in Absprache mit der Klientin nachgeholt. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
§ 7 Pflegedokumentation und Verschwiegenheit
(1) Die Anbieterin unterliegt der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht gemäß GuKG. Alle Daten und Informationen werden streng vertraulich behandelt.
(2) Die Anbieterin ist gesetzlich verpflichtet, eine lückenlose Pflegedokumentation zu führen. Diese wird entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen sicher aufbewahrt und der Klientin auf Wunsch per PDF zur Verfügung gestellt.
§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher (FAGG)
(1) Richtet sich das Angebot an Verbraucher im Sinne des KSchG und erfolgt der Vertragsschluss im Fernabsatz (z. B. per E-Mail oder Online-Formular), hat die Klientin das Recht, den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Frist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses.
(2) Verlangt die Klientin, dass mit der Ausführung der Dienstleistung noch vor Ablauf dieser 14-tägigen Rücktrittsfrist begonnen wird, verliert sie ihr Rücktrittsrecht, sobald die Dienstleistung vollständig erbracht wurde. Voraussetzung ist, dass die Klientin vor Beginn der Leistungsausführung ausdrücklich zugestimmt und bestätigt hat, den Verlust des Rücktrittsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung zur Kenntnis zu nehmen. Bei einem vorzeitigen Rücktritt während laufender Dienstleistungsausführung hat die Klientin die bis zum Rücktritt bereits erbrachten Beratungsstunden zu bezahlen.
§ 9 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss der Kollisionsnormen.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt (Salvatorische Klausel).
(3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform.
